MIM #147920
Das Kabuki Syndrom ist ein seltenes genetisches Krankheitsbild, das mit typischen fazialen Auffälligkeiten, postnataler Wachstumsretardierung, Organfehlbildungen und unterschiedlich ausgeprägter mentaler Retardierung einhergeht. Zu den fazialen Auffälligkeiten zählen lange Lidspalten, Ektropion des lateralen Drittels des unteren Augenlids und dichte lange Wimpern, gebogene Augenbrauen mit einer Ausdünnung des Haarwuchses im lateralen Drittel, große, abstehende Ohren mit dysplastischen Helices, sowie eine flache Nasenspitze. Von den inneren Organen sind am häufigsten Herz und Nieren von Fehlbildungen betroffen; Gehirnanomalien können auftreten. Zusätzlich finden sich Skelettanomalien, gehäufte Otitis media, Gaumenspalten, Polster an den Fingerspitzen (fetal pads) und anomale Dermatoglyphen.
Klinische Symptome bei Kabukisyndrom (unsere Daten):
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Mutationen in MLL2-Gen (MIM *602113).
Autosomal dominant (überwiegend Neumutationen).
Direkte Sequenzierung der 54 Exons des MLL2-Gens.
Mutationssuche im MLL2-Gen bei V. a. Kabuki-Syndrom, humangenetisches Gutachten.
Bitte rechts oben auf dem weiß-roten Ü-Schein in das Feld „Kennziffer” die Nummer „32010” eintragen. Humangenetische Leistungen belasten nicht das Laborbudget des Einsenders.
EDTA-Blut (10 ml bei Erwachsenen, 3-5 ml bei Kindern) oder genomische DNA.
ca. 8 Wochen.
Dr. Nina Bögershausen (Tel.: 0221-478-86819, Email:
)
Dr. Jutta Becker (Tel.: 0221-478-86835; Email:
)
Dr. Bernd Wollnik (Tel.: 0221-478-86817; Email: ![]()
Unseren molekulardiagnostischen Anforderungsbogen finden Sie hier...